SHK-Unternehmer-Toolkit · Angebotskalkulation
Hast du bei diesem Angebot wirklich alles eingerechnet?
Der Angebots-Kalkulationscheck geht mit dir neun Kostenpositionen durch, bevor ein Angebot rausgeht, und zeigt, was fehlt. Die Vollversion macht daraus eine vollständige interne Kalkulation.
Ohne Konto nutzbar. Speichern und Vollversion mit Konto.
Meist fehlt nicht das Material, sondern der Rest
Material und Arbeitsstunden stehen fast immer im Angebot. Fahrten, Entsorgung, Spezialwerkzeug, eine Reserve für Unvorhergesehenes und der Anteil an den Gemeinkosten werden dagegen gern vergessen oder doppelt gerechnet.
Der Check fragt jede Position einzeln ab, prüft die Plausibilität und nennt dir zu jeder Lücke einen konkreten nächsten Schritt.
Keine Angebotssoftware
Das Tool erzeugt kein Angebot für den Kunden, verschickt nichts und führt keine Materialpreise. Es dient der kaufmännischen Prüfung für dich intern.
Die neun Positionen
- Material
- Arbeitsstunden
- Fahrtkosten und Fahrzeit
- Maschinen und Werkzeuge
- Fremdleistungen
- Entsorgung
- Risiko und Unvorhergesehenes
- Gemeinkosten
- Gewinnaufschlag
Beispielrechnung (frei gewählte Zahlen, kein Marktwert)
Ein Angebot über 18.500 Euro enthält 6.400 Euro Material, 5.200 Euro Arbeit, 380 Euro Fahrt und 2.600 Euro Gemeinkosten, zusammen 14.580 Euro. Maschinen, Entsorgung, Risiko und Gewinn fehlen. Die Differenz von 3.920 Euro zur Angebotssumme ist also entweder unbenannter Aufschlag oder es fehlen Kosten. Genau das macht der Check sichtbar.
Wichtiger Hinweis
Die Ergebnisse beruhen ausschließlich auf deinen Eingaben und vereinfachten Rechenmodellen. Sie sind rechnerische Orientierung ohne Gewähr, keine Prognose und keine Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Prüfe Eingaben und Ergebnisse auf Plausibilität, bevor du Preise, Angebote oder Verträge darauf stützt, und stimme wichtige Entscheidungen bei Bedarf mit deiner Steuer- oder Rechtsberatung ab. Entscheidungen triffst du auf eigene Verantwortung. Es gilt die Haftungsregelung in § 9 der AGB.
Kostenlos und Vollversion
Kostenlos
- Prüfung der neun Kostenpositionen mit Status und Betrag
- Lücken und offene Positionen auf einen Blick
- Plausibilitätscheck gegen die Angebotssumme
- Konkrete Verbesserungshinweise je Lücke
- Zusammenfassende Checkliste
Vollversion
- Detaillierte Kalkulation mit Materialgruppen, Arbeitsleistungen, Fahrt, Maschinen, Fremdleistungen und Entsorgung
- Gemeinkosten ohne Doppelzählung, Zuschläge, Risikoreserve und Gewinnziel
- Zielpreis und Abstand zu deinem Preis
- Angebotsvarianten und Sensitivitätsanalyse
- Speicherung, Maßnahmenplan und Export als PDF für die interne Ablage
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Häufige Fragen
Ist das eine Angebotssoftware?
Nein. Du erhältst kein Angebotsdokument, es gibt keinen Versand und keine Positionslisten für Kunden. Das Tool prüft und kalkuliert intern.
Gibt es eine Materialpreisliste?
Nein. Du trägst deine Einkaufspreise selbst ein. Das Tool führt keine Preisdatenbank.
Wie vermeide ich, Gemeinkosten doppelt zu rechnen?
Wenn dein Stundensatz die Gemeinkosten schon enthält, wählst du „im Satz enthalten“. Setzt du nur den Lohn an, rechnet die Vollversion einen Zuschlag. Das Tool warnt, wenn beides zusammenkommt.
Grenzt sich das von der Nachkalkulation ab?
Ja. Die Angebotskalkulation betrachtet den Auftrag vor der Abgabe, der Auftragsmargen-Check danach.
Die anderen Tools
- Stundenverrechnungssatz-Rechner: Deckt dein Stundensatz deine Kosten oder verkaufst du Arbeitsstunden unter Wert?
- Auftragsmargen-Check: Warum bleibt bei manchen Aufträgen weniger übrig, als du geplant hast?
- Nachtrags-Check: Welche Zusatzleistungen erfasst oder rechnest du nicht ab?
- Wartungsvertrags-Rechner: Lohnen sich deine Wartungsverträge wirtschaftlich?
Begleitete Beratung
Lieber gemeinsam auswerten?
Die Tools zeigen dir, wo es hakt. Wenn du die Ergebnisse gemeinsam einordnen und in Maßnahmen übersetzen willst, begleite ich dich, in zwei Richtungen:
Kalkulation und Preismanagement
Stundenverrechnungssätze, Angebotskalkulation, Preisstrategie, Deckungsbeiträge und Margenoptimierung.
Effizienz und Performanceoptimierung
Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeit von Aufträgen, Nachtragsmanagement, Wartungsvertragsprofitabilität und betriebliche Steuerung.
Für Beratungsleistungen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine staatliche Förderung in Frage kommen. Ob das bei dir zutrifft, besprechen wir im Gespräch. Eine Förderzusage ist damit nicht verbunden.