SHK-Unternehmer-Toolkit · Auftragsmargen
Warum bleibt bei diesem Auftrag weniger übrig?
Der Auftragsmargen-Check vergleicht Plan und Ist eines Auftrags und zeigt, welche Kostenart die Marge gedrückt hat: Material, Stunden, Fremdleistungen oder etwas anderes.
Ohne Konto nutzbar. Speichern und Vollversion mit Konto.
Eine Nachkalkulation, die in zehn Minuten fertig ist
Viele Betriebe wissen am Ende nur, dass die Rechnung geschrieben ist. Ob der Auftrag so viel gebracht hat wie geplant, sieht man erst, wenn man Plan und Ist nebeneinander legt.
Der Check braucht dafür nur die Angebotssumme, die geplanten und die tatsächlichen Kosten für Material und Stunden und deinen internen Stundensatz.
Deckungsbeitrag ist nicht Gewinn
Enthält dein Stundensatz nur die Lohnkosten, ist das Ergebnis ein Deckungsbeitrag. Er muss noch Gemeinkosten tragen. Enthält der Satz die Gemeinkosten, ist es ein Auftragsergebnis nach Gemeinkosten. Der Check benennt das Ergebnis entsprechend und nennt nichts Gewinn, was keiner ist.
Was du für die kostenlose Auswertung brauchst
- Angebotssumme netto und, falls abweichend, den abgerechneten Betrag
- Geplantes und tatsächliches Material
- Geplante und tatsächliche Arbeitsstunden mit deinem internen Stundensatz
- Sonstige direkte Kosten
Beispielrechnung (frei gewählte Zahlen, kein Marktwert)
Ein Bad wird für 22.000 Euro angeboten. Geplant sind 7.500 Euro Material, 110 Stunden zu 48 Euro und 400 Euro sonstige Kosten. Das ergibt einen Deckungsbeitrag von 8.820 Euro oder 40,1 Prozent. Tatsächlich fallen 8.600 Euro Material, 138 Stunden und 650 Euro sonstige Kosten an. Der Deckungsbeitrag sinkt auf 6.126 Euro oder 27,8 Prozent. Größter Treiber sind die Stunden mit 1.344 Euro, dann das Material mit 1.100 Euro. Um die geplante Quote zu halten, hätte der Preis bei rund 26.500 Euro liegen müssen.
Wichtiger Hinweis
Die Ergebnisse beruhen ausschließlich auf deinen Eingaben und vereinfachten Rechenmodellen. Sie sind rechnerische Orientierung ohne Gewähr, keine Prognose und keine Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Prüfe Eingaben und Ergebnisse auf Plausibilität, bevor du Preise, Angebote oder Verträge darauf stützt, und stimme wichtige Entscheidungen bei Bedarf mit deiner Steuer- oder Rechtsberatung ab. Entscheidungen triffst du auf eigene Verantwortung. Es gilt die Haftungsregelung in § 9 der AGB.
Kostenlos und Vollversion
Kostenlos
- Deckungsbeitrag und Marge, geplant und tatsächlich
- Kostenabweichung und Veränderung der Quote in Punkten
- Größter Abweichungstreiber mit Euro-Betrag
- Preis, der bei den tatsächlichen Kosten nötig gewesen wäre
- Einen Fall speichern (mit Konto)
Vollversion
- Beliebig viele Aufträge speichern und vergleichen
- Material nach Gruppen, Stunden nach Tätigkeit, Fremdleistungen, Fahrtkosten und Nacharbeit
- Ursachenanalyse mit Rangfolge, Szenarien und Maßnahmenplan
- Margenentwicklung je Projektart und im Zeitverlauf
- Export als PDF
Vollversion kaufen
Gesamtpaket
99 € netto, einmalig, 12 Monate Zugang
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Gesamtpaket ansehenPreise zuzüglich Umsatzsteuer. Kein Abo, du zahlst einmal. Bezahlung sicher über Stripe, Rechnung inklusive.
Häufige Fragen
Brauche ich dafür eine Zeiterfassung?
Nein. Du trägst die Summen ein, die du ohnehin kennst. Das Tool ersetzt keine Zeiterfassung und keine Handwerkersoftware.
Welchen Stundensatz setze ich ein?
Entweder nur die Lohnkosten je Stunde oder deinen Selbstkostensatz mit Gemeinkosten. Das Tool fragt danach und beschriftet das Ergebnis passend. Den Satz kannst du im Stundensatz-Rechner ermitteln.
Was ist der größte Abweichungstreiber?
Die Kostenart, die das Ergebnis im Vergleich zum Plan am stärksten verschlechtert hat. Das Tool rechnet jede Abweichung in Euro um, damit sie vergleichbar sind.
Grenzt sich das von der Angebotskalkulation ab?
Ja. Die Angebotskalkulation prüft einen Auftrag vor der Abgabe, der Auftragsmargen-Check bewertet ihn nach oder während der Ausführung.
Die anderen Tools
- Stundenverrechnungssatz-Rechner: Deckt dein Stundensatz deine Kosten oder verkaufst du Arbeitsstunden unter Wert?
- Nachtrags-Check: Welche Zusatzleistungen erfasst oder rechnest du nicht ab?
- Angebots-Kalkulationscheck: Hast du bei diesem Angebot wirklich alle Kosten berücksichtigt?
- Wartungsvertrags-Rechner: Lohnen sich deine Wartungsverträge wirtschaftlich?
Begleitete Beratung
Lieber gemeinsam auswerten?
Die Tools zeigen dir, wo es hakt. Wenn du die Ergebnisse gemeinsam einordnen und in Maßnahmen übersetzen willst, begleite ich dich, in zwei Richtungen:
Kalkulation und Preismanagement
Stundenverrechnungssätze, Angebotskalkulation, Preisstrategie, Deckungsbeiträge und Margenoptimierung.
Effizienz und Performanceoptimierung
Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeit von Aufträgen, Nachtragsmanagement, Wartungsvertragsprofitabilität und betriebliche Steuerung.
Für Beratungsleistungen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine staatliche Förderung in Frage kommen. Ob das bei dir zutrifft, besprechen wir im Gespräch. Eine Förderzusage ist damit nicht verbunden.