SHK-Unternehmer-Toolkit · Stundensatz
Deckt dein Stundensatz wirklich deine Kosten?
Der Stundenverrechnungssatz-Rechner zeigt dir, was eine verrechnete Arbeitsstunde in deinem Betrieb kosten muss, und ob dein heutiger Satz dazu passt. Mit deinen Zahlen, ohne Branchenmittelwerte.
Ohne Konto nutzbar. Speichern und Vollversion mit Konto.
Warum der Lohn je Stunde nicht dein Stundensatz ist
Ein Mitarbeiter wird auch für Urlaub, Feiertage und Krankheit bezahlt, und nicht jede Anwesenheitsstunde landet auf einem Auftrag. Werkstatt, Lager, Besprechungen und Nacharbeit kosten Geld, ohne dass dafür eine Rechnung entsteht. Dazu kommen Gemeinkosten wie Büro, Fahrzeuge, Versicherungen und Verwaltung.
Der Rechner teilt deine gesamten Kosten durch die Stunden, die du tatsächlich verrechnest. Das Ergebnis ist der Satz, unter dem jede verkaufte Stunde Verlust bringt.
Was du für die kostenlose Berechnung brauchst
- Personalkosten der produktiven Mitarbeiter pro Jahr, inklusive Arbeitgeberanteil
- Gemeinkosten pro Jahr, also alles, was nicht einem Auftrag zugeordnet wird
- Zahl der produktiven Mitarbeiter und ihre produktiven Stunden pro Jahr
- Optional: dein heutiger Satz, der Anteil verrechneter Stunden und ein Gewinnaufschlag
Aufschlag und Marge sind nicht dasselbe
Ein Gewinnaufschlag von 25 Prozent auf die Kosten ergibt einen Gewinn von 20 Prozent am Preis. Der Rechner trennt beides, damit du nicht versehentlich zu wenig aufschlägst.
Beispielrechnung (frei gewählte Zahlen, kein Marktwert)
Ein Betrieb hat 600.000 Euro Personalkosten und 180.000 Euro Gemeinkosten. Acht Mitarbeiter leisten je 1.400 produktive Stunden. Bei voller Verrechnung muss eine Stunde rund 69,64 Euro kosten. Werden nur 80 Prozent dieser Stunden bezahlt, sind es rund 87,05 Euro. Bei einem Satz von 65 Euro fehlen im ersten Fall rund 52.000 Euro im Jahr, im zweiten rund 197.600 Euro.
Wichtiger Hinweis
Die Ergebnisse beruhen ausschließlich auf deinen Eingaben und vereinfachten Rechenmodellen. Sie sind rechnerische Orientierung ohne Gewähr, keine Prognose und keine Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Prüfe Eingaben und Ergebnisse auf Plausibilität, bevor du Preise, Angebote oder Verträge darauf stützt, und stimme wichtige Entscheidungen bei Bedarf mit deiner Steuer- oder Rechtsberatung ab. Entscheidungen triffst du auf eigene Verantwortung. Es gilt die Haftungsregelung in § 9 der AGB.
Kostenlos und Vollversion
Kostenlos
- Kostendeckender Stundensatz bei deiner Verrechnung
- Lohnkosten und Gemeinkosten je produktiver Stunde, Gemeinkostenzuschlag
- Abweichung deines Satzes und Ergebnis im Jahr
- Zielsatz mit Gewinnaufschlag, Aufschlag und Marge getrennt
- Wirkung einer anderen Verrechnung auf den Satz
Vollversion
- Mitarbeitergruppen mit eigenen Löhnen, Urlaub, Krankheit, Fortbildung und Zeit ohne Kundenbezug
- Neun Gemeinkostenarten, auch monatlich, mit Hinweisen gegen doppelte Zählung
- Kostendeckender Satz und Zielsatz je Gruppe und je Tätigkeitsart
- Szenarien: Lohnerhöhung, geringere Auslastung, höherer Satz, weniger Leerlauf, zusätzlicher Mitarbeiter
- Sensitivitätstabelle, Maßnahmenplan und Export als PDF
Vollversion kaufen
Gesamtpaket
99 € netto, einmalig, 12 Monate Zugang
Für nur 40 € mehr bekommst du alle fünf Vollversionen statt einer.
Gesamtpaket ansehenPreise zuzüglich Umsatzsteuer. Kein Abo, du zahlst einmal. Bezahlung sicher über Stripe, Rechnung inklusive.
Häufige Fragen
Was ist ein kostendeckender Stundensatz?
Der Satz, bei dem die verrechneten Stunden genau die gesamten Personal- und Gemeinkosten decken. Ein Gewinn ist darin noch nicht enthalten.
Warum rechnet das Tool mit verrechneten Stunden?
Weil nur bezahlte Stunden Einnahmen bringen. Die Kosten fallen für alle Stunden an. Je weniger Stunden bezahlt werden, desto höher muss der Satz der übrigen sein.
Muss ich meinen eigenen Lohn ansetzen?
Wenn du nicht als Mitarbeiter auf Aufträgen arbeitest, gehört dein Gehalt in die Gemeinkosten. Sonst fehlt es in der Rechnung. Die Vollversion hat dafür einen eigenen Posten.
Gibt das Tool einen Marktpreis vor?
Nein. Es verwendet keine Branchenmittelwerte. Alle Zahlen kommen von dir, das Ergebnis zeigt, was dein Betrieb braucht.
Wie grenzt sich das von der Angebotskalkulation ab?
Der Stundensatz-Rechner beantwortet, was eine Stunde kosten muss. Die Angebotskalkulation nutzt diesen Satz, um einen einzelnen Auftrag zu kalkulieren. Du kannst beide unabhängig voneinander verwenden.
Die anderen Tools
- Auftragsmargen-Check: Warum bleibt bei manchen Aufträgen weniger übrig, als du geplant hast?
- Nachtrags-Check: Welche Zusatzleistungen erfasst oder rechnest du nicht ab?
- Angebots-Kalkulationscheck: Hast du bei diesem Angebot wirklich alle Kosten berücksichtigt?
- Wartungsvertrags-Rechner: Lohnen sich deine Wartungsverträge wirtschaftlich?
Begleitete Beratung
Lieber gemeinsam auswerten?
Die Tools zeigen dir, wo es hakt. Wenn du die Ergebnisse gemeinsam einordnen und in Maßnahmen übersetzen willst, begleite ich dich, in zwei Richtungen:
Kalkulation und Preismanagement
Stundenverrechnungssätze, Angebotskalkulation, Preisstrategie, Deckungsbeiträge und Margenoptimierung.
Effizienz und Performanceoptimierung
Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeit von Aufträgen, Nachtragsmanagement, Wartungsvertragsprofitabilität und betriebliche Steuerung.
Für Beratungsleistungen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine staatliche Förderung in Frage kommen. Ob das bei dir zutrifft, besprechen wir im Gespräch. Eine Förderzusage ist damit nicht verbunden.